Bonyour Monsieur Leroc!

Läuft doch! nach 8 Tagen sind wir nun in Brest angekommen. Klar, hätten wir auch auf der Strecke ein längeres Päuschen einlegen können aber wir haben einen Fixtermin zudem wir spätestens in Brest sein mussten. Tim kommt am 31.07. mit an Bord. Segeln geht nur nach dem Wetter und in dieser woche hatten wir den Wind immer von hinten, was natürlich wesntlich angenehmer ist. Erste Station war Zeebrugge-Belgien. Wir sind dort nachts angekommen aber gleich am nächsten Morgen weiter nach Frankreich Dünkirchen gefahren. Nette Marina aaber mit einem hässlichen Stahlwerk und Atomkraftwerk am Strand

Dreckswolke

So gleich ging es weiter nach Boulogne sur Mer – an dem Tag war zwar Flaute und wir mussten mal wieder unter Motor die Strecke absolvieren – dafür sattes Blau.

Boulogne war dann schon richtig französisch – mit Baguette – Meeresfrüchten und anderen Köstlichkeiten – Beeindruckt haben uns auch die Gezeiten – 7m ist schon ordentlich. Festgemacht wird übrigens immer seitlich an Schwimmstegen. In der Regel kündigt man sich über Kanal VHF 9 an und bekommt dann einen Platz zugewiesen. In der Bretagne wird man sogar von einem Mitarbeiter im Schlauchboot an den Platz geleitet. Der Service in Frankreich ist echt gut!

Nächste Station war dann Fécamp – eine schöne Stadt wo wir auch wieder hervorragend gegessen haben. Ihr merkt schon, Essen ist auf Segelreisen sehr wichtig! Viel frische Luft führt zu erhöhtem Kalorienverbrauch.

Von Fécamp ging es dann weiter nach Cherbourg – auf dieser Strecke haben wir mehrmals Delfine gesichtet – mehrmals haben sie uns für einige Minuten begleitet und sind fröhlich die Bugwelle gesurft. Bei aller Freude hatten wir dann aber vor Cherbourg ordentlich mit der Strömung zu kämpfen- 5 Knoten sind schon heftig. Unsere ETA ist von 18:30 auf 20.30 gefallen.

Cherbourg war bislang die beste Marina auf unserer Strecke, Top Einrichtung, Welcome Paket und Palmen!

Leider mussten wir wegen Wetterverschlechterung weiter – wir wären gerne nach Jersey abgebogen – durch das Aldernay Race, ein Gebiet mit bis zu 9 kts. Strömung aber leider sollte das Wetter sich ändern und wir wollten ja rechtzeitig in Brest sein. Also Kurs Roscoff daß war unsere längste Strecke mit einer Ankunftszeit nachts um 3.30 Uhr. Roscoff ist eine sehr schöne bretonische Stadt und wir haben uns dort auch sehr wohl gefühlt.

3 Kommentare

  1. Danny Neuenhaus

    Meine Güte, Männer.
    Als wäre ich mit dabei.
    So schöne Fotos. Ich schmecke geradezu den Pastis und höre die Wellen.
    Bon voyage weiterhin.

  2. Verfolge Euch natürlich.
    Seid Ihr auf der Flucht?? Nicht mal einen längeren Halt in Cherbourgh!!

  3. Hmm lecker!!! Jetzt sehe ich was ich alles verpasse;-))

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