Brest – Warten auf das Wetterfenster und Tasche

Wir sind dann am 26.07. in Brest angekommen – eine Stadt geprägt vom Hafen, Werften und dem Militär. Wir haben hier fast eine Woche verbracht und uns einiges anschauen können. Das Schiff wurde mal gewaschen, Motor gecheckt und kleinere Reparaturen konnten ausgeführt werden.

Die Idee war es nun auf Tim zu warten, der uns dann auf den Weg in die Biscaya begleiten sollte. Wir wollten am Sonntag den 1. August los. Für die Strecke braucht man ca. 2,5 Tage. Jeden Tag haben wir gespannt auf die Wettervorhersagen geschaut, denn das Azorenhoch hatte sich verflüchtigt. Im Vorfeld habe ich mit der Fa. Wetterwelt ein Wetterrouting gebucht. Die sagen einem dann wann der beste Zeitpunkt zum Losfahren ist, bzw. wie sich das Wetter auf der Route entwickelt. Am 30.07. haben wir dann mit Wetterwelt gesprochen und leider wurden unsere Befürchtngen bestätigt, daß in den nächsten Wochen die Biskaya von Sturmtiefs geprägt sein wird.

Was nun?

Hans-Jörg und Tim hatten nur noch begrenzt Zeit, so daß ich mich entschieden habe, das Projekt abzubrechen und zurück zusegeln. Tim war bereits im Anflug und wir haben uns dann am nächsten Morgen auf den Heimweg gemacht. Immerhin haben wir es bis nach Brest geschafft, der Törn war auf jeden Fall schon einmal ein guter Test für einen weiteren Anlauf.

Achso da war noch die Sache mit dem Fluggepäck von Tim – auf dem Flug nach Brest ist dann wohl die Tasche von Tim in Paris stecken geblieben. Zum Glück konnte die Tasche noch am Samstag abend zugestellt werden –

Don´t worry – die Geschichte geht weiter und schon am nächsten Tag sollten wir entschädigt werden!

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