Sturm im Nacken

Das Tief was sich über die Biskaya hermacht, und damit unseren ursprünglichen Plan durckreuzte, sollte uns spätestens am 08. August einholen – Also mußten wir uns beeilen, um nicht noch auf der Strecke eine längere Pause einzulegen. Tim mußte am Montag wieder zurück in Berlin sein, also hatten wir recht lange Tagesetappen vor uns. Erst Roscoff, dann Cherbourg, Fécamp, Boulougne, Blankenberge und schliesslich Ijmuiden. Sehr früh raus, dafür Abends immer wieder lecker Essen gehen.

Roscoff hat mir persönlich sehr gut gefallen, klasse Marina, tolle Landschaft und wir hatten sogar ne Mieze an Bord!

Cherbourg wären wir gerne noch etwas länger geblieben – denn das Rolex Fastnet Race sollte hier enden. (klickt mal den link an – tolle Bilder)

Der Hafen in Cherbourg war schon voller Rennboote – da die Engländer immer noch ein Einreiseverbot haben, mußten die Franzosen kurz vor dem Start nach Cowes, UK segeln. Wir durften da ja auch nicht hin. (ist ja logisch, wenn man geimpft ist)

Leider mussten wir auf der ganzen Strecke häufig motoren, also auch öfters mal tanken – interessant die Zapfsäule in Cherbourg

Fécamp konnten wir leider nicht geniessen, obwohl der Ort auch sehr viel Charme hat. Wir konnten gerade noch Baguette und Wein kaufen, 07:30 waren wir schon wieder unterwegs Richtung Boulogne.

Boulogne kannten wir ja schon vom Hinweg – hier wurde ich dann doch noch ausser Gefecht gesetzt. Eine Miesmuschel hat mich aufgrund von Unverträglichkeit etwas schlechter schlafen lassen ……Egal, schnell noch am nächsten Morgen Baguette einkaufen und weiter gehts.

Baguette-Einkauf

Ich wurde schon etwas öfter gefragt, was man so auf dem Schiff den ganzen Tag so macht. Außer Segeln natürlich….Entweder daddeln, wenn es Empfang gibt oder was essen – man soll immer einen gut gefüllten Magen haben um der Seekrankeit vorzubeugen, stimmt wirklich

Ja – und Belgien wollten wir auch noch einmal checken – Pralinen, Bier, Kroketten standen auf unserem Plan. Wir sind in Blankenberge in der Marina gewesen um von dort mit der Strassenbahn nach Knokke zu fahren. Hier heißt es sehen und gesehen werden. Aber die Kroketten waren wirklich sehr gut.

belgische Spätromantik

Wobei wir es versäumt haben, belgische Waffeln zu essen – aber dafür war keine Zeit mehr, der Sturm rückte näher

Aufbruch am frühen Morgen nach Ijmuiden

Ein Kommentar

  1. Die Zapfsäule kommt mir bekannt vor…Guernsey ca. 1980!

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